Ein letzter schöner Segeltag

Vor dem Wind die Trave hinunter

Irgendwann endet auch der schönste (norddeutsche) Segelsommer. Für uns wart das am 28. September der Fall – an diesem Samstag haben wir die Saison standesgemäß beendet, indem wir ein letztes Mal für dieses Jahr zusammen aufs Wasser gegangen sind …

Um 13 Uhr begann die Feier zum offiziellen Saisonabschluss mit einer kurzen Ansprache unseres Vorstandes Peter Herrwaldt. Um die 30 Freundinnen und Freunde des Wassersports lauschten seinen Worten. Gegen 13.30 Uhr, bei stark böigem Wind, aber ohne Regen, segelten bzw. motorten die neun teilnehmenden Schiffe vor dem Wind die Trave abwärts. Die „Bore Sea“ aus Amsterdam, ein größerer Frachter fuhr mit uns Richtung Travemünde und verengte die ohnehin schon schmale Stelle in Höhe der nicht mehr vorhandenen Herrenbrücke.

In der Schlutuper Wiek ließ Wigand den Anker seiner „Roberta“ auf den Grund fallen, und fünf weitere Schiffe vertrauten der Haltekraft seines Grundeisens und gingen bei ihm längsseits. Eine Crew zog es vor, die Trave noch etwas weiter abzusegeln und drei Schiffe suchten unter Landschutz ein Plätzchen zum Kaffeetrinken. Kurz nach 16 Uhr ging es dann unter Motorkraft gegen den Wind zurück zum Verein.

Von wegen „Hans im Glück …“

Kurz vor dem Ziel streikte der Motor der „Courage“ und die „Merula“ nahm sie in Schlepp und brachte Hans und sein Boot sicher in unseren Hafen zurück.

Teilnehmende Schiffe:
– Aldebaran
– Courage,
– Jette
– Max
– Merula
– Rhapsodie
– Roberta
– Skansen
– Yana.

In der Grillecke versorgte uns „Scholle“ mit Fleisch und Wurst, Tim schenkte die Biere aus dem zu groß gewählten Fass (50 Liter waren denn doch nicht zu schaffen – zumal nach Klönschnack und Musik, dem Alter sei es geschuldet, die ersten Teilnehmer schon früh die Feier verließen). Gegen 21 Uhr verharrten nur noch sechs Personen und drei Hunde im Zentrum des Geschehens.